Mit Hypnose gegen Angst und Angststörung

Was genau ist Angst eigentlich?

Angst generell ist, um es gleich zu Beginn klarzustellen, nichts vollständig Negatives. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Angst warnt uns im Normalfall vor Gefahren und soll schon seit Urzeiten gewährleisten, dass unsere Spezies Mensch lange und gesund überleben kann. Wenn wir Angst haben, erhöht sich unser Adrenalinspiegel im Blut, wir haben das Bedürfnis wegzurennen, zu kämpfen oder erstarren, um den Tod vorzutäuschen. Menschen haben, je nach Kulturkreis, Erziehung und anderer psychologischer Faktoren, verschiedene Ängste. Angst ist also nichts Negatives, solange sie im gesunden Rahmen bleibt und nicht in Panikattacken oder gar eine ausgewachsene Angststörung ausartet. Tritt dieser Fall ein, sollte professionelle Hilfe wahrgenommen und über eine Hypnose nachgedacht werden. Auslöser krankhafter Ängste oder Phobien sind häufig traumatische Erlebnisse, die nur teilweise oder gar überhaupt nicht angemessen verarbeitet wurden.

Wann ist Angst krankhaft?

Von krankhafter Angst oder einer Angststörung spricht man dann, wenn die Angst vor bestimmten Dingen derartige Züge angenommen hat, dass sie das alltägliche Leben massiv beeinflusst. Auch beim Auftreten bestimmter Phobien, also ausgesprochen großer Angst vor speziellen Auslösern, sollte über eine Behandlung, womöglich mithilfe von Hypnose nachgedacht werden. Als beliebtes Beispiel gilt die Spinnenphobie, die gar nicht so ungewöhnlich ist. Viele Menschen fürchten oder ekeln sich vor Spinnen. Artet dies allerdings in eine tatsächliche, realistische Angst aus, sodass nur der kleinste Hinweis auf eine Spinne den Betroffenen geradezu erstarren lässt und massiv im Alltag beeinflusst, lässt sich dies schon als leicht krankhaft bezeichnen.

Ein weiterer Faktor sind sogenannte Panikattacken, die häufig mit einer Angststörung einhergehen. Hier löst ein bestimmter „Trigger“ unfassbare Panik aus, was verschiedene Symptome mit sich bringen kann. Einige von ihnen sind typisch für Angst, andere belasten den Betroffenen häufig massiv. Hierzu zählen zum Beispiel:

- Schneller, kraftvoller Herzschlag bis hin zu Herzrasen.
- Herzrhythmusstörungen oder Herzstolpern.
- Schweißausbrüche und Kälte/Hitzewallungen.
- Ohnmachtsgefühle bis hin zur Ohnmacht selbst.
- Engegefühl in der Brust.
- Übelkeit bis hin zum Erbrechen.

Hierbei handelt es sich nicht um gewöhnliche Ängste, die vollkommen normal sind, sondern definitiv um ein gestörtes Angstempfinden. Spätestens jetzt, beim Auftreten von Panikattacken, sollte ernsthaft über eine Behandlung sowie Hypnose nachgedacht werden, da die Lebensqualität auf Dauer sonst massiv beeinflusst werden kann.

Wirksamkeit von Hypnose in der Psychotherapie

Manche Ängste oder Phobien sind derartig hartnäckig, dass eine Psychotherapie notwendig wird. Hypnose kann dabei einen essenziellen Beitrag zur Hilfe und Heilung leisten. Die meisten Menschen, die sich professionelle Hilfe suchen, sind schon an dem Punkt angekommen, an dem eine Heilung schwierig scheint. Hypnose hilft vor allem zu Beginn der Therapie, um die bisher starken Symptome massiv zu lindern. Der Betroffene erhält den klaren Blick auf seine realistische Situation und erlernt im Laufe der Zeit die Fähigkeit, sich selbst aus furchteinflößenden Situationen zu befreien, ohne dabei die Kontrolle über sich zu verlieren. Anstatt in einem Kreislauf aus immer wiederkehrender Angst gefangen zu sein, oder einen durch Ängste vorbestimmten Alltag zu durchleben, kann durch Hypnose die Selbstbestimmung gefördert und wiederhergestellt werden.

Die Wirksamkeit von Hypnose in der Psychotherapie ist durch eine Vielzahl von Studien belegt. Seit 2006 ist die Hypnose vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie in 11 von 12 Bereichen anerkannt. Die Wirksamkeit der Hypnose wurde hierbei durch die Überwachung von Hirnströmen als auch durch empirische Studien belegt. Getestet wurden demnach Studienteilnehmer mit verschiedensten Phobien und Formen der Angst.

Phobien oder Angst generell, ganz gleich wie stark sie sein mögen, stellen keinen unbesiegbaren Gegner dar. Heilung ist immer möglich, wenn Psychotherapie und Hypnose kombiniert werden. Wird die Angst anerkannt und sich eingestanden, dass diese Angst krankhafte Züge angenommen hat, stehen die Chancen auf Heilung häufig ausgesprochen gut.

- Suggestive Hypnose
- Hypno-Analytik.

Suggestive Hypnose

Hier wird während einer Trance versucht, positive Leitsätze in das Unterbewusstsein zu implementieren. Zwar wirkt diese Methode häufig schnell, doch die wirklichen Auslöser psychologischer Probleme bleiben unangetastet.

Mein Ansatz: Hypno-Analytik

Bei dieser Form der Hypnose, wie sie Markus Krügel in Frankfurt anwendet, wird hingegen langfristig gearbeitet. Hier wird die Hypnose selbst als Teil der psychoanalytischen Arbeit wahrgenommen, die den Klienten zu den eigentlichen Ursachen und Auslösern psychologischer Probleme führt. In Trance wird sich behutsam zum „inneren Kind“ vorgearbeitet, mögliche Verletzungen aufgeklärt und aufgelöst. In Bezug auf Angststörung bedeutet dies also, dass das Verhalten nicht nur „überstrichen“ wird, sondern durch die Hypnose bzw. die Hypno-Analytik, die eigentliche Ursache gefunden wird. Wird der Auslöser für das eigene Fehlverhalten entdeckt, kann dieser verarbeitet und in diesem Falle die Angststörung aufgelöst werden.

Erfolge lassen sich durch Hypno-Analytik schnell verzeichnen. Durch Trance und die damit verbundene Offenheit kann in kurzer Zeit bis zum Kern der Problematik vorgedrungen und dieser bearbeitet werden.

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